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Der Akku ist ein Verschleißteil und verlangt einen bewussten Umgang. Nur durch richtige Behandlung kann der Akku seine prognostizierte Lebensdauer erreichen.

 

Unsere Hersteller verwenden heute die Lithium-Technologie, den Li-lon-Akku. Je nach Akku-Hersteller erreicht ein Akku eine Lebensdauer von 500 bis 1000 Vollladezyklen. Das entspricht ca. 20000 bis 30000 km je nach Unterstützungs-Modus, den der Radler wählt. Damit der Akku auch diese Ladezyklen erreicht, sollte dieser entsprechend gepflegt werden.

Was ist ein Vollladezyklus?

Bei den heutigen Li-lon-Akkus zählt nur die geladene Strommenge. Beispiel: Volle-Strommenge=Volladezyklus (fünf LEDs), Teil-Strommenge= drei LEDs (60% Strommenge). Eine neuer Li-lon-Akku erhält seine volle Kapazität erst nach ca. acht bis zehn Vollladezyklen. Bei den ersten drei Vollladezyklen sollte der Akku fast ganz leer gefahren werden (nur eine blinkende Leuchtdiode). Anschließend sollte der Akku sofort aufgeladen werden.

Behandlung und Pflege von Akkus

  • Achtung: Nach den ersten drei Ladevorgängen sollte ein Akku niemals ganz leer gefahren werden.
  • Im Anzeige-Display sollte noch eine Leuchtdiode vorhanden sein.
  • Da der Li-lon-Akku keinen Memory-Effekt hat, sollte diese nach jeder Fahrt immer gleich aufgeladen werden. Für das Aufladen der Batterie sollte nur das Orginal-Ladegerät verwendet werden.

Wann hat der Akku sein volle Lade-Kapazität erreicht?

  • Wenn alle fünf LEDs leuchten, schalten sich diese nach einiger Zeit aus und der Akku hat die mögliche Kapazität erreicht. Sie können den Akku dann vom Ladegerät nehmen und das Ladegerät vom Netz trennen.
  •  Das Laden eines Akkus sollte bei einer Temparatur zwischen +10 bis + 30 ° erfolgen. Deshalb sollten die Akkus niemals in Räumen gelagert werden, die eine Temparatur unter + 10 ° haben.
  •  Bei Nichtnutzung des Elektrorades den Akku alle zwei Monate nachladen. Aber nicht ganz voll. 2/3 genügen und sind am schonensten.
  • Transportieren Sie das E-Elektrorrad auf dem Auto-Heckträger, entnehmen Sie bitte den Akku und decken den Batterie-Schacht mit Folie ab.
  •  Wenn Sie eine lange Lebensdauer des Akkus anstreben, fahren Sie einen niedrigen Unterstützungs-Modus.
  • Lagern Sie Ihren Akku in der kalten Jahreszeit in der Wohnung, sodass er während der Lagerung keinen Minusgraden ausgesetzt ist.

Reichweite der Akkus

Die Reichweite der Akkus ist von folgenden Bedingungen abhängig:

  •  von der Kapazität des Akkus und dem Ladegrad.
  •  vom der gewählten Unterstützung und der Geschwindigkeit
  •  vom Geländeprofil
  •  von der Temperatur und vom Wind
  •  von der Anzahl der Anfahrten (viel Stopp und Go)
  •  vom Gewicht des Rades einschließlich Fahrer
  •  dem Luftdruck und dem Rollwiderstand des Reifens

Kapazitäts eines Akkus prüfen

Die Akkukapazität lässt nach einer bestimmten Anzahl von Ladezyklen nach. Das Aufladen ist dann nur noch eingeschränkt erfolgreich. Eine genaue Kapazitätsprüfung des Akkus ist aufwendig und schwer durchführbar. Es gibt aber eine Alternative, die weniger Zeitaufwand benötigt und bei der keine speziellen Mess-Geräte benötigt werden. Diese Methode reicht in den meisten Fällen aus. Wenn die Akku-Kapazität abnimmt, wird auch die benötigte Ladezeit kürzer. Die Ladezeit eines fast leeren Akkus lässt sich wie folgt berechnen:

Ladezeit in Std. = Batteriekapazität/Ladegerätleistung

Beispiel: Batteriekapazität = 10 Ah, Ladegerätleistung = 2,0 A

Ladezeit: 10/2,0 = 5 Std

Liegt die Ladezeit in Std ca. 30 bis 40 % unter der eigentlichen Ladezeit, hat der Akku erheblich an Kapazität verloren. Diese Aussage gilt natürlich nur für die Ladezeit eines fast leeren Akkus. Im Umkehrschluss lässt sich natürlich auch die ungefähre verbrauchte Stromenge an einem nicht leer gefahrenen Akku berechnen.

Beispiel: Ladezeit = 4,0 Std

Verbraucht-Strommenge in Ah = Ladezeit * Ladegerätleistung = 4,0 * 2,0 = 8 Ah

Öffnungszeit

  • VERKAUF
  • Montag-Freitag 9.30 - 18.00
  • Samstag 9.00 - 14.00
  • WERKSTATT
  • Montag-Freitag 9.30 - 18.00

Anfahrtskarte

Anfahrtsskizze

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